Füchse kämpfen hart in Tübingen, verlieren in einem unglücklichen Spiel aber am Ende mit 74:60
Von Beginn an war das Spiel sehr intensiv und körperlich, Tübingen startete hochmotiviert und überrumpelte die Füchse in den ersten Angriffen mit ihrer Physis, die Gäste schafften es aber zum Glück schnell selbst eine Schippe drauf zu legen und so entwickelte sich ein enges, umkämpftes Spiel in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Mit 22:20 für Tübingen endete das erste Viertel.
In der Mitte des zweiten Viertels bekam Top-Scorer Maximilian Kiesel bei einem Passversuch des Gegenspielers dessen Hand mit vollem Schwung ins Auge, das direkt anschwoll, wodurch Max damit leider für das restliche Spiel ausfiel. Ein herber Verlust für die Füchse natürlich. Diese schafften aber trotz diesem Rückschlag das Spiel weiterhin knapp zu halten, mit 40:37 zur Halbzeit war das Spiel noch in Reichweite.
Auch im dritten Viertel schafften die Wieblinger den Anschluss zu halten mit viel Einsatz in der Defensive und einem überragenden Christian Hofmann, der sein bestes gab den Ausfall von Max zu kompensieren und mit 34 Punkten mehr als die hälfte der Punkte erzielte.
Leider hatten alle anderen Füchse an dem Tag kein glückliches Händchen, viele gute, frei herausgespielte Abschlüsse gingen knapp daneben, gerade im letzten Viertel war der Korb phasenweise wie vernagelt. Tübingen nutzte die Abschlussschwäche aus und zog langsam aber sicher davon, der Kampfgeist der Füchse wurde an dem Abend leider nicht belohnt.
„Tübingen hat stark gespielt und wir hatten insgesamt natürlich einen unglücklichen Tag. Wir hätten manches besser machen können, aber an Einsatz und Wille hat es nicht gefehlt, das ist das wichtigste. Ich hoffe die Verletzung von Max ist nicht schwerwiegender und er ist schnell wieder einsatzbereit.“ resümiert Spielertrainer Daniel Ryklin.
Am Samstag ist für Wieblingen endlich wieder Heimspieltag, und es steht ein wichtiges Derby an denn sie empfangen BG Viernheim/Weinheim. „Im Hinspiel haben wir gar keine gute Leistung gezeigt, seitdem haben wir uns aber steigern können und so bin ich guter Dinge, dass das Rückspiel anders aussehen wird.“ sagt Daniel. Die BG hat im Hinspiel sehr körperlich gespielt und die Füchse waren darauf nicht gut vorbereitet, das muss am Samstag besser laufen. „Defensivrebounds werden entscheidend sein, wir dürfen ihnen keine zweiten Chancen geben. Außerdem wird es drauf ankommen gut umzuschalten, denn sie spielen mit ihren athletischen Flügelspielern gerne schnell nach vorne. Wenn wir die beiden Dinge defensiv umsetzen, ist das eine gute Basis um das Spiel zu gewinnen.“