Spielbericht #4, Saison 26/27
Klarer Sieg im Heimspiel gegen Lokomotive Göppingen!
Nach der knappen Overtime-Niederlage in Tamm waren die Füchse auf Wiedergutmachung aus. Und das gelang von Beginn an! Mit einer Zonenpresse überraschten wir die Gäste, die von Beginn an Probleme hatten in ihren Spielaufbau zu kommen. Hellwach und schnell auf den Beinen erspielten sich die Füchse immer wieder Ballgewinne, die sie in schnelle Punkte umwandeln konnten. Mit 23:8 ging das erste Viertel an den TSV.
Auch im zweiten Viertel weitestgehend das gleiche Bild. Wieblingen blieb am Drücker und ließ der Lokomotive keinen Raum ihr Spiel aufzuziehen. Im Angriff waren alle Füchse gut aufgelegt, die meisten Aktionen führten zu guten Abschlüssen, die Halbzeitführung (43:22) hätte sogar noch höher ausfallen können.
Im Dritten viertel war das Ziel ganz klar: Konzentriert bleiben, weiter Gas geben und die Gäste auf keinen Fall rankommen lassen. Gesagt, getan. Zwar gelang Göppingen offensiv in der zweiten Halbzeit mehr – allen voran Xavier Matthew Colbert stemmte sich gegen die Niederlage und wurde Top-Scorer der Partie mit 31 Punkten. Aber die Füchse hatten die passenden Antworten und ließen die Lokomotive nicht aufholen.
Im letzten Viertel war das Spiel dann früh entschieden, in den letzten Minuten schrumpfte der Vorsprung noch etwas, es blieb aber bei einem Souveränen Sieg für die Füchse.
Bester Werfer wurde Maximilian Kiesel mit 20 Punkten, Johannes Lutz steuerte 15 Punkte bei und auch Jakob Nenner punktete zweistellig mit (12). Besonders hervorzuheben ist aber mal wieder die Team-Leistung, alle 11 Füchse erzielten sogar mindestens zwei Körbe. „Das machte größtenteils schon richtig Spaß zuzuschauen“, freute sich Trainer Daniel Ryklin nach dem Spiel. „Jeder ist mutig und strahlt Gefahr aus in der Offensive, das ist ein großer Unterschied zur letzten Saison. Das macht auch für Max das leben leichter. Ben möchte ich auch noch hervorheben, es fiel sehr positiv auf, dass er wieder dabei war nach seinem Urlaub“.
Samstag geht es für die Füchse zum USC Freiburg. Die Breisgauer haben einen Sieg aus den ersten Vier Spielen holen können, sind aber gerade für ihre Heimstärke bekannt. „Ich erwarte ein schweres Spiel, Freiburg spielt mit viel Bewegung in der Offensive und auch gerne körperlich mit vielen Blöcken. Da werden wir und durchkämpfen müssen und vor allem viel rechtzeitig kommunizieren. Wenn wir es dann noch schaffen, die gleiche Intensität mit nach Freiburg zu bringen, die wir gegen Göppingen hatten, stehen die Chancen auf den nächsten Sieg gut.“ Der Trainer blickt also zuversichtlich auf die nächste Aufgabe. Dabei verfolgt das Verletzungspech die Füchse dieses Saison bislang sehr hartnäckig. Jakob Dillschneider und Luc Bierlein fallen noch mindestens eine Woche verletzt aus, im Training ist Victor Eze zudem umgeknickt und der Einsatz am Samstag eher fraglich. Da müssen die übrigen Männer umso mehr zusammenhalten und sich für den Auswärtssieg reinhängen.